Willy Millowitsch Amüsementchen

„Im Nachtjackenviertel“ kess-fröhliches Theater op jode ahle kölsche Aat

Ja, ja, wenn ich so ab und an mal an schöne alte Zeiten meiner Kindheit denke, fällt mir doch direkt unser verehrter Willy Millowitsch ein. Richtig viel Spaß hatten meine Family und ich, wenn wir gemeinsam vor dem TV saßen und die Übertragungen des Millowitsch-Theaters anschauten.

Viel Freude hat er uns mit seiner urig und einmalig kölschen Art gemacht. Ein richtiges Highlight war es dann natürlich, wenn wir ab und an in dieses herrliche Kölner Mundarttheater gingen.

Doch an eine Dame in seinem Team denke ich besonders gerne zurück: wenn Elsa Scholten auf die Bühne kam. „Die aal Schabrack“, wie sie schon mal gerne in den Theaterstücken genannt wurde. Besonders „Das Nachtjackenviertel“ bietet köstliche Schmankerl der Zänkereien zwischen ihr und Willy. Zitat Willy Millowitsch: „Maach, dat de fot küss, du läufijer Barackendackel“. 😆

In dem YouTube Kanal von Karl Dirk fand ich den lustigen Ausschnitt als schöne Erinnerung an das feine Theaterspiel dieser großartigen Kölner Schauspieler. Und nun, liebe Freunde, viel Spaß mit Willy und Elsa beim kölschen Wortgefecht. 😛

An der Faszination des kess-fröhlichen Theaterspiels hat sich bis heute nichts geändert. Unter der Leitung von Peter Millowitsch können die Besucher nach wie vor eine tolle Auszeit aus ihrem Alltag genießen. So richtig lachen aus dem Herzen heraus! Hier ist es noch möglich, op jode ahle kölsche Aat.  Ach ja psst … und noch etwas … unvergessen ist Willys zu Herzen gehendes Liedchen „Wir sind alle kleine Sünderlein“. Ihr könnt es live hören – von mir am kommenden Samstag um 15.30h auf dem Brunnenfest der Stammtischgesellschaft „Nie gehässig“.

 

Top Tipp:

Gedichte und Balladen

am 27. November und
am 4., 11. und 18. Dezember 2012. 

goetheschillerfontanekästnerheine
rilkevondrostehülshoffclaudius

Links zum Thema:

Brunnenfest auf dem Wiener Platz

Stammtischgesellschaft Nie Gehässig lädt zum Sommerfest ein

Ein tolles Event, dass ich euch hier vorstellen möchte. Das traditionelle Sommerfest am Samstag, 1. September 2012 am Schiffahrtsbrunnen auf dem Wiener Platz. Ab 12.00 Uhr lädt die feine Stammtischgesellschaft „Nie Gehässig“ mit zahlreichen Grillwürstchen, Kölsch und Kaffee und Kuchen zum verweilen ein. Gemütliche Stimmung und eine tolle Atmosphäre erwartet die Gäste dieser schönen Veranstaltung.

Besonderes Lob verdient die Gesellschaft für die Patenschaft über den Mülheimer Schiffahrtsbrunnen.

Den engagierten Männern von „Nie Gehässig“ hat die Stadt Köln zu verdanken, dass die Schifffahrtbrunnen – Figuren im März 1982 wieder in Köln-Mühlheim ihren Platz am Rande des „Wiener Platz“ einnehmen konnten.

Bei so viel Herzblut, das „Nie Gehässig“ in die Erhaltung unserer kölschen Traditionen und die Brauchtumspflege steckt, freue ich mich sehr auf das schöne Fest und noch mehr auf meinen

Auftritt am

Samstag, den 1. September 2012

von 15.30 h bis 16.00 h

auf dem Wiener Platz.

Mit kölschen Tön und lustigen Schlagern der 60er Jahre lade ich das Publikum zum Lauschen oder auch Mitsingen ein.

Links zum Thema:

Von der Liebe aller Kölsche Minsche

De Heimat – Gedicht von Peter Berchem

„Un wor Ding Heimat noch esu ärm,
Dien Eldernhuus och klein un nidder,
Wie schleiht Dien Hätz esu fruh, su wärm,
Süühs Do se spääder noch ens widder!

Ding ganze Kindersilligkeit,
Die längs em Schecksal ging verloore,
Op eimol Deer vor Auge steiht
Su fresch wie en de Jugendjohre.

Do sitz noch ens om Mutterschuß,
Do Spills met Dinge Kamerade —
»Sag, weiß Do noch?« frög leev un lus
De Schull, de Kirch, de Gaß, der Gade.

Et pack Dich wie met Zaubermaach,
Als künns Do noch ens jungk hee wäde:
Dä Ood, wo Do als Kind gelaach,
Eß doch der schönsten op der Ääde!“

Quelle: Jlobal Kölsche Sigge

2. Spuk um`s Kölner Dreigestirn

News zur Wahl des Kölner Dreigestirns: „Das Geheimnis wird gelüftet“

Whow! Nun macht das Festkomitee des Kölner Karnevals 1823 e.V. es aber richtig spannend! In gar Krimistimmung vermittelnden Schattenbildern zeigt das Video die Scheinwelt eines Traums, die Umrisse der TOP-VIPS einer jeden Karnevalssession: Oder vielleicht doch schon das neue Dreigestirn der Session 2012/2013? Oder vielleicht doch nur ein Traum? Wer die Tollitäten sind, kann vielleicht und eventuell, aber im Grunde ohnehin nicht wirklich und noch nicht mal mit einem Hauch Ahnung erraten werden. 😉

Also: Spannung pur, der Countdown läuft, am Montag, 27. August 2012, wird das neue Dreigestirn für die Session 2012/2013 und die Gesellschaft, die es stellt, offiziell verkündet!

Nebenbei bemerkt: Die Ära der Zeitungs-Enten (s. mein Artikel Spukgeschichte um das Kölner Dreigestirn) hat sich damit wohl endgültig dem Ende zugeneigt. 😎

Leev Jecke, seht selbst, es steht unmittelbar bevor:

Link zur Homepage des Festkomitees des Kölner Karnevals 1823 e.V. 

Schlagerparty NRW am 25. August

Rainer Wahnwitz lädt in der FC-Schänke zum Schlagermix ein

Mit diesem fröhlichen Event reist Rainer Wahnwitz durch verschiedene Städte und bietet interessierten Zuhörern Stimmungsmusik mit verschiedenen Künstlern an. Schlagerstars und -Sternchen zum Anfassen, ganz nah und unverfälscht, präsentiert der Stimmungsmacher, Moderator und Sänger Wahnwitz in Personalunion. Die Veranstaltung wird vom BM TV Regionalfernsehen aufgezeichnet.

Ich freue mich, das erste Mal singender Weise auch dabei zu sein. Nachfolgend die auftretenden Künstler und die Zeiten unserer Auftritte:

  • 19.00 Uhr Roxy
  • 19.15 Uhr Gino LUISE
  • 19.30 Uhr Soul Diva vum Rhing
  • 19.45 Uhr Chris Fox
  • 20.00 Uhr Ne Spetzbove
  • 20.15 Uhr Rainer Wahnwitz
  • 20.30 Uhr Sandra und Marco
  • 20.45 Uhr Ralf Jax und Silvia
  • 21.00 Uhr Roy Rens
  • 21.15 Uhr Sandra
  • 21.30 Uhr Elisabeth die Powerlady
  • 21.45 Uhr Giuseppe Angelone
  • 22.00 Uhr Franco Corleone
  • 22.15 Uhr Tim Berger
  • 22.30 Uhr Michael Herzog
  • 22.45 Uhr Ulli Bastian
  • 23.00 Uhr Die Don4ever
  • 23.15 Uhr Emil
  • 23.30 Uhr Tobi Die Partyrakete

Moderation: Rainer Wahnwitz

Weiterführende Links zum Thema:

1. Spuk um`s Kölner Dreigestirn

Große Freude der KG Schnüsse Tring zum 111. Geburtstagsjahr

Na das ist ja eine Überraschung, die wirklich gelungen ist. 111 Jahre setzt sich die KG Schnüsse Tring nun schon mit viel Engagement für die Pflege unseres Kölschen Brauchtums ein. Als Minsche mit Häz un Siel engagieren sich die Mitglieder der Karnevalsgesellschaft im Besonderen für das Kölsche Liedgut und die Kölsche Mundart.

Alljährlich wählt das Festkommitee Kölner Karneval Anwärter für das Dreigestirn der kommenden Session 2012/2013 aus. Beim berühmten „Nick-Abend“ war es soweit, Oberbürgermeister Roters lüftetet das Geheimnis: die KG Schnüsse Tring bekam die Zusage. Verdient haben sie es satt, wird das neue Kölner Dreigestirn aus ihren Reihen doch auch das krönende Highlight des schönen 111. Jubiläumsjahres. So freuen wir uns auf ein fröhliches Dreigestirn, dem „Kölsche Tön us däm Häze erus zo singe“ nur allzu vertraut sind. Wer das sein wird, erfahren wir laut  Bericht der Kölnischen Rundschau am 28. August. Spannend ist das karnevalistische Vortreiben allemal. 🙂    …

Mir bleibt jetzt nur noch eines zusagen: Herzlichen Glückwunsch, ihr lieben feinen Freunde der KG Schnüsse Tring. Ich wünsche euch eine Session, die den Herzen eurer Mitglieder viele schöne Erinnerungen bringen wird.

 

Liebe Leser,

den o.a. Artikel schrieb ich aufgrund eines Zeitungsartikels der Kölnischen Rundschau. Kurze Zeit später erhielt ich diese Info des Festkomitees des Kölner Karnevals:

Guten Tag Frau Brüsselbach,

in der Tradition des Kölner Karnevals ist es das Festkomitee als Gesamtinteressenvertretung seiner über 100 Gesellschaften, welches verkündet, welche Gesellschaft das nächste Kölner Dreigestirn stellt, nicht der Kölner Oberbürgermeister. Dieser Termin hat noch nicht stattgefunden, ebenso gibt es keinerlei Information und Bestätigung über einen angeblich stattgefundenen Nickabend. Ein Jubiläum einer Gesellschaft ist seit vielen Jahren kein Entscheidungskriteriun des Festkomitees mehr, zudem ist das Jubiläum der Schnüsse Tring in der nächsten Session vorbei.

Nach wie vor sind einige andere Gesellschaften im Gespräch, nichts wurde unsererseits bekanntgegeben.
Wir freuen uns sehr über Ihre Vorfreude, doch Vermutungen werden nicht wahrer, wenn man sie wiederholt…
Sonnige Grüße
Sigrid Krebs
Pressesprecherin
Mitglied des Geschäftsführen Vorstands
Festkomitee Kölner Karneval von 1823

Guten Tag Frau Krebs,

ich danke Ihnen sehr für die schnelle Klarstellung der Tatsachen! Es ist wohl niemandem daran gelegen, falsche Behauptungen zu verbreiten, die, vor allem im Internet, in Windes Eile eine Lawine auslösen können. Klasse, dass Sie so schnell reagiert haben! Unverständlich ist mir allerdings, wie ein doch solides und seriöses Blatt wie die Kölnische Rundschau auf offensichtlich unkorrekte Aussagen hereingefallen ist. Darüber sollten sich die Verantwortlichen doch einmal ihre Gedanken machen.

Nun habe ich meinen Ursprungsartikel schon in facebook veröffentlicht. Der Klarstellung halber lasse ich den jetzt so berichtigten Artikel in meinem Blog stehen und werde die korrekte Version des Geschehens in facebook auch veröffentlichen. Ich denke, das ist auch in Ihrem Sinne, anderenfalls bitte ich um eine kurze Info.

So, ganz unabhängig von der kleinen Spukgeschichte, die sich so ganz nebenher mal entwickelt hat, bitte ich alle Leser, das Geschehen hier auf meinem Blog mit einer gesunden Portion Humor zu betrachten. Sicher wollte niemand – auch die Kölnische Rundschau nicht – , dass sich eine solche karnevalistische Köln-„Krimi“-Story über facebook entwickelt. Für uns alle sollte dieses Geschehen eher ein kleines Lehrstück sein. Vor einer Veröffentlichung kritisch zu hinterfragen, so toll und sensationell deren Inhalt auch zu sein scheint, dass sie auch der Wahrheit entspricht.

In diesem Sinne noch einmal ein „Danke“ an Sie, liebe Frau Krebs, für die Aufklärung. So sehr, wie ich der KG Schnüsse Tring auch das neue Kölner Dreigestirn gegönnt hätte, freuen wir uns doch nun auf die „echte“ Veröffentlichung des Festkomitees des Kölner Karnevals von 1823 e.V. Allen Lesern wünsche ich einen schönen Sonntagabend.

Kölsche Herzensgrüße

Marion Brüsselbach

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